Ratgeber · 3 Min. Lesezeit
Dispo ablösen: Der teuerste Kredit Ihres Lebens ist der unsichtbare
Der Dispo ist die bequemste Schuldenfalle Deutschlands: Er ist einfach da, braucht keinen Antrag, keinen Termin, keine Erklärung – und kostet dafür oft mehr als zehn Prozent Zinsen im Jahr. Jeden Tag. Ohne dass ein Ende vorgesehen wäre.
Warum der Dispo so teuer ist
Ein Ratenkredit hat einen Plan: feste Rate, festes Ende. Der Dispo hat nichts davon. Er ist dafür gedacht, wenige Tage zu überbrücken – und wird in den meisten Haushalten zum Dauerzustand. Banken lieben das: Zweistellige Zinssätze auf einen Betrag, der nie kleiner wird, sind das beste Geschäft, das es gibt. Für die Bank.
Rechnen Sie es einmal nüchtern: 4.000 Euro im Dispo kosten bei elf Prozent rund 440 Euro Zinsen im Jahr – Monat für Monat, ohne dass Sie auch nur einen Euro getilgt hätten.
Der Ausstieg ist eine Umwandlung, keine Verzichtsleistung
Der Weg heraus ist simpel im Prinzip und anspruchsvoll in der Ausführung: Der Dispo wird durch einen sauber kalkulierten Ratenkredit abgelöst – mit einem Bruchteil des Zinssatzes, einer festen Rate und einem echten Enddatum. Ab diesem Tag arbeitet jede Zahlung für Sie statt für die Bank.
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