Ratgeber · 3 Min. Lesezeit
Restschuldversicherung: Teurer Beifang oder sinnvoller Schutz?
Wenn Sie einen Ratenkredit abgeschlossen haben, stehen die Chancen gut, dass Sie gleich zwei Verträge unterschrieben haben: den Kredit – und eine Versicherung dazu. Die Restschuldversicherung soll Raten übernehmen, wenn Sie arbeitsunfähig werden. Ob sie das bei Ihnen tut und was sie kostet, wissen die Wenigsten.
Was auf dem Kontoauszug versteckt ist
Die Versicherungsprämie wird meist einkassiert, ohne dass sie je schmerzt: auf den Kredit aufgeschlagen, über die Laufzeit verteilt, in der Rate unsichtbar. Über Jahre summiert sich das auf vierstellige Beträge – für einen Schutz, dessen Leistungsvoraussetzungen eng gefasst sind und der im Ernstfall oft genug nicht greift, weil Selbstständigkeit, Vorerkrankungen oder Befristungen ausgeschlossen sind.
Prüfen heißt nicht pauschal kündigen
Es gibt Fälle, in denen eine Restschuldversicherung sinnvoll ist – etwa bei Alleinverdienern mit hohen Raten und geringen Rücklagen. Und es gibt die vielen anderen Fälle, in denen sie über Jahre Geld verbrennt. Die Antwort steht nicht in einem Werbeprospekt, sondern in Ihrem Vertrag und Ihrer Lebenssituation.
Beim Zusammenfassen und Neustrukturieren Ihrer Kredite sehen wir uns diese Altlasten automatisch mit an. Was überflüssig ist, fliegt raus. Was sinnvoll ist, bleibt. Das spart oft mehr, als der Zinsvorteil allein.
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